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MIT KOSTENLOSEM KAFFEE UND OBST KÖNNEN SIE KEINE LORBEEREN ERNTEN
Kostenloser Kaffee und ein Obstkorb? Nett – aber längst kein entscheidender Grund mehr, sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden.
Der Fachkräftemangel und die veränderten Erwartungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern haben den Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeitende deutlich verändert. Unternehmen müssen heute stärker zeigen, warum es sich lohnt, gerade bei ihnen zu arbeiten.
Dabei spielen attraktive und zur Zielgruppe passende Mitarbeiter-Benefits eine wichtige Rolle.
Mitarbeiter-Benefits als Teil einer starken Arbeitgebermarke
Wenn Kandidatinnen und Kandidaten zwischen vergleichbaren Stellenangeboten wählen können, können zusätzliche Leistungen den Unterschied machen.
Benefits können dazu beitragen, die Arbeitgeberattraktivität zu steigern, Mitarbeitende langfristig zu binden und die eigene Arbeitgebermarke im Recruiting klarer zu positionieren.
Dabei geht es längst nicht mehr ausschließlich um klassische Zusatzleistungen. Flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten oder individuelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten haben für viele Beschäftigte erheblich an Bedeutung gewonnen.
Entscheidend ist allerdings: Benefits müssen zu den Bedürfnissen der Mitarbeitenden und zur Unternehmenskultur passen.
Welche Benefits wünschen sich Mitarbeitende?
Eine von der Job-Plattform Remote durchgeführte Befragung von 10.000 Angestellten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und den USA zeigte, welche Zusatzleistungen besonders gefragt waren.
An erster Stelle standen flexible Arbeitszeiten: 75 Prozent der Befragten gaben an, sich diese zu wünschen.
Weitere häufig genannte Benefits waren:
- geförderte Altersvorsorge,
- ein früherer Start ins Wochenende,
- ortsunabhängiges Arbeiten und Remote Work,
- die Möglichkeit einer Vier-Tage-Woche,
- Zuschüsse für den öffentlichen Nahverkehr,
- Dienstwagen,
- betriebliche Altersvorsorge,
- Coachings und Weiterbildungen,
- Gesundheitsangebote sowie
- Unterstützung bei der Kinderbetreuung.
Die Ergebnisse zeigen vor allem eines: Den einen perfekten Benefit gibt es nicht.
Benefits müssen zur Zielgruppe passen
Ein Benefit ist nur dann attraktiv, wenn er für die Menschen relevant ist, die ein Unternehmen gewinnen und halten möchte.
Deshalb sollten Benefits nicht isoliert ausgewählt werden, sondern Bestandteil einer durchdachten Employer-Branding- und Recruiting-Strategie sein.
Dabei stellen sich unter anderem folgende Fragen:
- Welche Zielgruppe möchten wir erreichen?
- Welche Bedürfnisse und Erwartungen hat diese Zielgruppe?
- Welche Benefits passen zu unserer Unternehmenskultur?
- Was unterscheidet uns tatsächlich von anderen Arbeitgebern?
- Welche Leistungen sind für unsere Mitarbeitenden langfristig relevant?
Eine junge IT-Fachkraft kann beispielsweise andere Erwartungen an einen Arbeitgeber haben als eine erfahrene Führungskraft oder ein Spezialist in einer Produktionsumgebung.
Mit den richtigen Benefits Fachkräfte gewinnen
Genau hier setzt HYDE Executives bei der Entwicklung von Stellen- und Kandidatenprofilen an.
Wir betrachten nicht nur die fachlichen Anforderungen einer Position, sondern auch die jeweilige Zielgruppe und den Kandidatenmarkt: Was ist diesen Menschen wichtig? Welche Rahmenbedingungen erwarten sie? Und womit kann ein Unternehmen sie tatsächlich für sich gewinnen?
Gemeinsam mit unseren Mandanten analysieren und entwickeln wir passende Mitarbeiter-Benefits und integrieren sie in die Positionierung der jeweiligen Vakanz.
So werden Benefits nicht zu einer beliebigen Liste von Zusatzleistungen, sondern zu einem gezielten Bestandteil der Personalgewinnung, Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeiterbindung.
Denn eine überzeugende Arbeitgebermarke beginnt nicht beim Obstkorb – sondern bei einem echten Verständnis dafür, was Mitarbeitenden wichtig ist.
Quellen:
Business Insider
Haufe
Gründer.de
Kununu
